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Spielzeug der 70er Jahre


 

                   

Das Original: Hüpfball "Space-Hopper"

 

"Fröhlich mit Pon-Pon"

 

                             
   

Hüpfball "Space-Hopper", Durchmesser ca. 60cm

   

 

                   

Freude über das Geburtstagsgeschenk!

   Der neue Hüpfball wird direkt ausprobiert.

 


 

 

 

In den frühen 70er Jahren zumindest für einen Sommer lang DAS Spielzeug schlechthin: Klick-Klacks (Klick-Klack, Click-Clack). Weiß noch jemand, wann genau das war? Und ob es noch andere Namen dafür gab? KONTAKT  Vielen Dank an Marianne für folgende Email:

"Es war genau 1971 und bei uns in Niederbayern hießen sie Klickerkugeln. Ich kann mich deshalb so genau daran erinnern, weil ich sie mir selber baute und mir beim Spielen immer die Kugeln auf die Daumen krachten, sodass ich da immer sehr viele blaue Flecke hatte."
 
Mariannes Erinnerung hat nicht getrogen: Mittlerweile habe ich unten stehende Werbung aus dem Jahr 1971 entdeckt: "Tick Tack-Kugelspiel, ein sportliches Geschicklichkeitsspiel, bei dem die Kugeln in verschiedenen Richtungen möglichst oft zusammenprallen sollen."
 
Weitere Erinnerungen: "KLICKER KLACKER  im Sauerland genannt" (Dank an Katrin)
 
Vielen Dank an Dirk aus Berlin für diese Info: "In Berlin nannte man das Tick-Tack Spiel einfach nur "Klicker", ich hatte solches 1971 geschenkt bekommen:-)

"Als hamburger erinnere ich mich, dass ein cdu-politiker damals dieses klick-klack-spiel in umlauf gebracht hatte. Wegen der vielen verletzungen musste er den vertrieb auf druck der presse einstellen.Viele grüße, heinrich"

Christina schreibt: "Bei uns in Niedersachsen hiessen die Kugeln Klicker Klacker Kugeln und unsere Oma schenkte sie uns in Orange Anfang der 70er. Allerdings muss ich sagen, dass das Spielen damit nicht gerade Tagfüllend war."

Danke an den Autor Jaromir Konecny:

"Ich bin in der soz. Tschechoslowakei aufgewachsen. Wir haben's sicher gespielt, als ich in der achten oder neunten Klasse der Gesamtschule war, also etwa mit 14-16, d.h. um das Jahr 1972. Jetzt bin ich bald 60. Relativ genau weiß ich's, da ein Schüler, um ein Klick-Klack basteln zu können, die Kugeln von allen Hebeln der alten Maschinen (Drehbänke unw.) im Physikkabinett abgschraubt und gestohlen hat. Eine große Affäre war das, im Schulfunk wurde ständig nach dem Dieb gefragt, doch man hat ihn nie gefunden. - Danke, dass Sie mich an Klick-Klack erinnert haben - muss darüber gleich eine Geschichte schreiben:-)"

 

                   
     

 


 

"Neue Spielepidemie aus Amerika bricht jetzt in Europa aus - heißt Frisbee - macht Riesenspaß - Frisbee ist eine Scheibe" - Werbung in einer Spielzeug-Fachzeitschrift (1970)

 


 

Zu Beginn der 70er Jahre im wahrsten Sinne des Wortes bekannt wie ein bunter Hund: Dackel "Waldi", das Maskottchen der Olympischen Spiele 1972 in München - hier in Gestalt eines über einen halben Meter langen Stofftieres.

 


 

 Faller Hitcar (HiT car")aus den frühen 70er Jahren, eine Autobahn mit ebenso simplem wie spielgerechtem Funktionsprinzip. Die Autos besitzen keinen Motor, sondern werden mit Hilfe eines Gummiband-Katapultes beschleunigt. Ich bedanke mich für folgenden O-Ton des seinerzeitigen Besitzers: "Ich habe wirklich sehr gerne und auch ziemlich lange mit der Faller-Bahn gespielt - dem Ford Capri sieht man es deutlich an. Als dann irgendwann ein wenig die Luft raus war, habe ich die Fahrbahn mit Bauklotz-Barrikaden blockiert und versucht, diese mit dem in Eigenarbeit "leicht modifizierten" Porsche (inklusive spitzen Nägeln im vorgebauten Rammbock) aus dem Weg zu räumen- - Leider hatte ich aber nicht bedacht, dass der Wagen durch das zusätzliche Gewicht dann den Looping nicht mehr schafft. - War aber egal - das Ganze hat auf jeden Fall einen Riesenspaß gemacht" - Auf der netten Werbung aus dem Jahr 1969 ist erstaunlicherweise ein Mädchen zu sehen - hab's eigentlich für ein typisches Jungenspielzeug gehalten. War das also Wunschdenken von Faller oder deren Werbeagentur oder hat seinerzeit wirklich ein Mädchen damit gespielt? Wenn ja, bitte melden: KONTAKT - Kaum zu erkennen: Links auf dem Puppenhaus sitzt noch ein weiteres Kind (Junge?), das sich ein Stofftier vor das Gesicht hält. - Was wollte der Fotograf uns damit sagen;-)?

 

                 
     

 


 

Das Einfachste ist manchmal das Beste: Bei "Quak Quak" müssen die aus flexiblem Kunststoff bestehenden "Frösche" durch Drücken auf das Hinterteil in den Brunnen geschnipst werden. Ich konnte seinerzeit (in den späten 1970er Jahren) immer erst damit aufhören, wenn die Fingerkuppe des "Drückefingers" zu schmerzen begann...

 


 

Tischflipper "Grand Prix" - abgebildet ist der spektakuläre "Six-Wheeler" von Tyrell, ein Formel 1 Rennwagen mit 6 Rädern, der erstmals 1976 bei einem Rennen eingesetzt wurde.

 

 

 


 

           

Puppenstuben der Firma Modella - ein Spiegel der 70er-Jahre-Wohnkultur - Mehr HIER

  Katrin freut sich zu Weihnachten über eine "Modella"-Puppenstube (1970)

 


 

                

Monchichis! Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich selbst z.B... - Egal! Da ich immer häufiger Resonanz von in den 1970er Jahren geborenen Besuchern bekomme, die ihre Spielzeuge vermissen, habe ich mir vorgenommen, vermehrt Spielsachen aus dieser Zeit online zu stellen.

 

""Seht her!" Die Monchichis sind da!", Zeitschriftenwerbung

 


Kleine bunte Monster - schon eher mein Ding als die Monchichis...

 


 

Schlumpf-Figuren der Firma Schleich im Schlumpfhaus-Setzkasten

 


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