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Spielzeug der 50er und 60er Jahre / altes Spielzeug


 

Die oben zu sehenden Hefte ("Heftchen") gehören zu den größten Schätzen meiner Kindheit. Irgendwann "vererbte" mir ein Cousin einen großen Stapel Comics, die mich in die mir bis dahin unbekannten Welten von Fix und Foxi, Pauli und Mausi, Hucky oder Felix entführten. Am liebsten mochte ich jedoch Donald Duck mit seinen Neffen Tick, Trick und Track - und natürlich nicht zu vergessen Onkel Dagobert. Gustav Gans hingegen löste zwiespältige Gefühle aus. Und Daisy samt Nichten fand ich als Junge, der seinerzeit noch absolut gar nichts mit Mädchen anfangen konnte, einfach nur doof. Jedenfalls habe ich die Hefte verschlungen, immer und immer wieder gelesen und  irgendwann kannte ich sie schließlich auswendig. Ich glaube, wenn mir heute jemand auch nur ein einziges, aus dem Kontext losgelöstes Bild daraus zeigen würde, könnte ich mich wohl auch nach so vielen Jahren immer noch an die dazugehörige Geschichte erinnern. - Einmal habe ich ein paar Hefte an einen Jungen ein paar Straßen weiter verliehen und sie leider unter mehr als fadenscheinigen Ausreden nie zurück bekommen. Der Stachel sitzt  immer noch tief! Also, Peter Sp., seinerzeit wohnhaft in der Jahnstraße, wenn du das hier zufällig liest: Schäme dich in Grund und Boden - so geht man nicht mit ausgeliehenen Sachen um! - Wenn man damals geahnt hätte, in welchem Maße die Hefte in gutem Zustand an Wert zulegen würden, hätte ich sie vielleicht pfleglicher behandelt - oder auch nicht. Immerhin hat es Spaß gemacht, auf ihnen meinem neuen Namensstempel auszuprobieren oder sie gar zu lochen und mit Paketschnur zu einem dicken Band zusammenzuschnüren...

 

              

Donald, Tick, Trick und Track als Quietsche-Figuren aus "Gummi", Höhe der Neffen ca.24cm

 

Fix und Foxi

 

                   

Kreisel mit Disney-Charakteren:  

 Micky, Donald und Pluto fangen einen Schmetterling

 

                   

Donald Duck-Quietschefigur

  Nicht ganz altersgerecht: Eine Frau sitzt auf einem Donald Duck-Kinder-Fahrautomat (1955)

 


Noch ein Heft aus weiter oben beschriebenem Fundus: "Pongo und Perdita"  (101 Dalmatiner) habe ich - wie man sieht - ebenfalls sehr geliebt. Wahrscheinlich war der Film nicht ganz unschuldig daran, dass es eine zeitlang soviele Spielzeug-Dalmatiner gab, obwohl die deutschen Familien doch eher Dackel, Pudel, Spitz und Schäferhund als Haustier bevorzugten..

 

Genähte "Ledertiere", Höhe ca.14cm

 

Puppenhausszene mit Dalmatinern

 


 

Gemütlich im Bett mit Comics, Kuscheltieren und Schokolade: So lässt es sich aushalten!

 

                   
   

Micky Maus konnte ich - im Gegensatz zu Donald Duck - schon als Kind nicht leiden. War ein blöder Angeber und Besserwisser... - Diese 33cm hohe Spardose aus Holz finde ich trotzdem toll!

 


Walt Disneys LUSTIGE TASCHENBÜCHER - "Micky ist der Größte"

 


                      

Meine Meinung über Mecki deckt sich mit der über Micky Maus (s.o.)

 

Titelblatt der Zeitschrift Hör Zu aus dem Jahr 1959: "Mecki auf dem Mond"

 

                 
"Hör Zu - Redaktionsigel" Mecki mit seiner Frau Micki, knapp 30cm hohe Figuren der Firma Steiff  

Privatfoto, rückseitig handschriftlich: "Hiltrud, die Jüngste, 8 Jahre, mit ihrer geliebten Mecki-Familie (Das Edelweiß vom Weltenstein mitgebracht!)" (1958)

 


In "LUPO modern - das junge Magazin" waren ab 1965 erstmals in Deutschland Asterix und Obelix zu entdecken, die in den Fortsetzungsgeschichten jedoch in "Siggi und Babarras" umgetauft wurden. Weitere Themen z.B.: "Freddy Quinn - Mein Weg nach oben", "Star auf Eis - Hans-Jürgen Bäumler".

 


"Micky Maus-Flohhüpf-Spiel"


 

"Fix und Foxi - Lupo der Angelkünstler", ein "Trim-Puzzle für Kinder"

 

 

 


 

Schachspiel, SiSi-Spiele, DDR (1953)

 

Eine alte Legende erzählt, dass vor langer Zeit einmal ein König seine Untertanen durch allzu große Herrschsucht tyrannisierte und das Land damit in Not und Elend stürzte. Um ihm seine Fehler vor Augen zu führen ohne seinen Zorn zu entfachen, erfand ein dort lebender weiser Mann ein Spiel, in dem der König zwar die wichtigste Figur darstellt, er jedoch allein, ohne Hilfe anderer Figuren wie Bauern und Läufer, nichts ausrichten kann. Die Beschäftigung mit diesem „Schach“ genannten Spiel hinterließ beim König tatsächlich den gewünschten Eindruck und er regierte fortan milder und gerechterer. Um sich für die anschauliche Lehre und auch die Unterhaltung zu bedanken, durfte sich der Erfinder nun etwas wünschen. Der König war nicht wenig überrascht, als dieser sich lediglich Reiskörner erbat: Auf das erste Feld eines Schachbretts wollte er ein einziges Korn gelegt bekommen, auf das zweite Feld das Doppelte, also zwei Reiskörner, auf das dritte wiederum die doppelte Menge und so weiter und so fort bis zum letzten Feld, der Nummer 64. Der König machte sich nur über den Mann lustig und zweifelte schon an dessen Weisheit.

Als er sich jedoch etwas später erkundigte, ob der Erfinder seine vermeintlich bescheidene Belohnung schon abgeholt habe, musste er sich anhören, dass die Gelehrten des Landes es noch nicht einmal geschafft hatten, die Gesamtmenge der Reiskörner zu ermitteln. Nach mehreren Tagen ununterbrochener Rechnerei kamen sie schließlich zu dem Ergebnis, dass es sich um eine unvorstellbar große Menge handelt, die man im gesamten Land nicht aufbringen könne. Auf allen Feldern eines Schachbretts zusammen wären es nämlich 264-1 oder 18.446.744.073.709.551.615 (≈ 18,45 Trillionen) Reiskörner. - Da der König jedoch nicht zugeben wollte, dass er überlistet wurde, kam er letztlich auf die Idee, den Erfinder Korn für Korn einzeln abzählen zu lassen - was dieser auch in vielen Jahren nicht geschafft hätte…

                   
     

Da ich selbst eine absolute Niete in Mathe bin, habe ich mich sehr über eine Email von Peter Rohr aus Leipzig gefreut, dessen nachfolgend wiedergegebene Rechnung verdeutlicht, um was für eine unvorstellbare Menge Reiskörner es in eingangs erzählter Legende eigentlich geht:

Weltbevölkerung: ca. 8 Milliarden 

Reiskörner: 264-1 = 18.446.744.073.709.551.615 Stück

30 Reiskörner wiegen 1 g (selbst gewogen)  => 614891469123651,7205 kg

geteilt durch Weltbevölkerung: pro Kopf: 76861,4336404564650625 kg  

 Würde jeder pro Tag ein kg Reis essen, könnten sie davon (leicht gerundet) 210,58 Jahre essen.

 Na dann mal guten Hunger ;-)

  

                   
     

 

                             
   

1951

   

 


 

                   
     

 

"Beatlemania", Höhe der Figuren ca. 8cm

 

                   
     

 

 


Wie schon an anderer Stelle erwähnt, gehöre ich ja nun wirklich nicht zur "Früher-war-alles-besser" - Fraktion. Zumal ich - und die Besucher dieser Seite auch  - mit dem Internet ja selbst die Errungenschaften moderner Technik nutzen.  Es ist heute sicherlich kaum etwas schlechter, sondern es ist einfach nur vieles anders. Zwar muss ich gestehen, dass es mich persönlich ziemlich nervt, wenn sogar in den Kinderzimmern der Kleinsten mittlerweile alles nur noch elektronisch blinkt und lärmt. Aber den Kindern gefällt's und es geht ihnen dadurch wohl nicht schlechter als Kindern vorangegangener Generationen. - Nichtsdestotrotz wird mir immer ein wenig wehmütig ums Herz, wenn ich diesen kitschig-schönen Fisher Price Fernseher per Hand aufziehe und zu den sanften Klängen einer Spieluhr auf mechanischem Wege bunte Papierbilder am Bildschirm vorbeilaufen. Es wäre schade, wenn es sowas vielleicht irgendwann wirklich mal nicht mehr geben sollte. Ist einfach zu und zu schön;-)

 


"Seifenblasen" - hübscher Karton, leider ohne Inhalt

 


"The magic bubble pipe for giant bubbles", Seifenblasen-Set mit Pfeifenköpfen und Flüssigkeitsschale aus Bakelit.

 

 

 


 

           
         

 

                  
Drei Kinder pusten Seifenblasen und das Vierte fängt sie... (Privatfoto Sammlung Wirtschaftswundermuseum)
 

Seifenblasen machen mit einer Tonpfeife

 

 


Rolltafel / Rollbild für Schulen: "Wechsel der Jahreszeiten: Winter", Maße ca. 80 x 60cm

 


                                        
"Helga"  

"Jennifer"

 "Wertvoll" sind für mich nicht Puppen, die ein bestimmtes Markenemblem auf dem Rücken haben, sondern vor allem solche, zu denen noch Erinnerungen des ursprünglich damit spielenden Kindes zu erfahren sind. So bedanke ich mich ganz herzlich bei Brigitte für diese beiden hübschen Spielzeuge und folgenden Text: "Die Puppe rechts habe ich von meinem Opa bekommen. Der hat sie von seinem Stiefsohn, der in Amerika lebt, für mich mitgebracht. Ich habe sie Jennifer getauft. Die linke Puppe habe ich von meinem Vater bekommen, als wir mit bei den ersten Touristen nach Österreich fuhren u. von dort einen Ausflug nach Meran unternommen haben. Sie wurde auf dem Markt in Meran erstanden. Ich habe sie Helga getauft. Beide Puppen stammen aus den Jahren ca. 1957/58."

 


"Wünsch Dir was" - "Ein Quartett-Spiel"

 

"Ich wär gern im Schlaraffenland! - Dort säße ich am Semmelteich - Vom Baum pflückt ich das Spielzeug gleich - Ich sähe mir die Straßen an - Und wär ein fauler, dicker Mann."

 


"Zorro", ein Gesellschaftsspiel der Firma Klee zur Abenteuerserie von Walt Disney aus dem Jahr 1957. Der Clou ist die tolle Zorro-Spielfigur!

 

 

Würfelturm / Stapelturm aus ineinandersteckbaren Holzwürfeln, Höhe ca.70cm

 

                   
     

 


Typische japanische Blechspielzeuge der späten 60er / frühen 70er Jahre, die fahren, blinken, scheppern, pfeifen und einen Höllenlärm verursachen. Leider war der Gestalter des obigen Raddampfers namens "Queen River" offensichtlich des Englischen nicht ganz mächtig. Statt Königin-Fluß hätte er wohl eher Flusskönigin heißen sollen...

 

Made in Japan: Blechlokomotive "Blue Mountain"

 


 

"Besuch kommt!"...

 

...und wird in diesem wunderschön illustrierten Kinderbuch im allerschönsten 50er-Jahre-Ambiente - inklusive Nierentisch und Tütenlampe - empfangen: "Wir erwarten liebe Gäste, Hübsch ist unser Tisch gedeckt; Alles wär' nun fix und fertig - Hätt' der Thomas nicht geschleckt."

 

"Ei, da kommt der erste Gast schon: "Guten Tag! Wie wir uns freun; Liebe Susi! Na, wie geht es?"  "Danke gut!" - "Nun komm herein!"

 


 

"Neues Gänsespiel"

 

 

 

"Gänseliesl" - Der Typ des Gänsespiels, bei dem die Spieler entsprechend der Zahl der jeweils gewürfelten Augen wie im Gänsemarsch in einer Reihe hintereinander her laufen, gehört zu den ältesten und am weitest verbreiteten Brettspielformen. Nach vergleichbarem Prinzip konzipierte Vorläufer lassen sich bis in die Zeit der "alten Ägypter" zurückverfolgen. - Im Gegensatz zum kindgerecht heiter illustrierten Exemplar weiter oben vermitteln die Zeichnungen bei dem hier zeigen auf besonders martialische Weise, was so einer armen Gans denn alles Schlimmes widerfahren kann. Da passt es wie die Faust auf's Auge, dass der Bemaler der Zinnfiguren offenbar mit der roten Farbe schluderte und eine der Spielgänse wie bluttriefend daher kommt. - Ein wenig makaber, aber trotzdem irgendwie schaurig schön, das Ganze...

 

 

 


 

"Submarine", U-Boot mit separatem Batteriemotor

 


"Glückliche Reise!", Puzzle / Legespiel

 


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